Abenteuer WORT+GEIST

Ich war 16 als ich WORT+GEIST kennenlernte. Eigentlich wollte ich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich etwas von Gott wissen – ich hatte es mir schön eingerichtet: gesellschaftlich engagiert, gut in der Schule, künstlerisch aktiv und sozial eingebunden. Verwandte erzählten mir von der „neuen Glaubensbewegung“, damals 2005. Nachdem ich zunächst abgelehnt hatte, fuhr ich dann doch einmal mit zu so einer „Bibelschul-Woche“, wie es damals noch hieß...
Es war ungewöhnlich. Es war laut. Es war spannend.

Es war nur ein kleiner Einblick, den ich damals bekam, aber – auch wenn ich nicht einordnen konnte, was ich da erlebt hatte – ich war irgendwie fasziniert. Fasziniert von dem Ungewöhnlichen – denn gerade weil ich viele Dinge nicht verstand, viele Dinge auch seltsam waren, sich vieles sehr schnell verwandelte und irgendwie alles anders war, wurde in mir etwas geweckt – eine Lust auf Abenteuer vielleicht, ein Hunger nach dem mehr, nachdem alle Welt sucht, ein Wunsch mehr davon zu erfahren, zu erleben, was bei WORT+GEIST gepredigt und vorgelebt wurde.

Das Abenteuer beginnt

Ich schmiss mich voll hinein. Obwohl ich viele hunderte Kilometer weit weg von der „Basisstation“, dem Gründungszentrum in Röhrnbach (Bayerischer Wald) lebte, meldete ich mich zur Fernbibelschule (heute Akademie) an und saugte diese Worte, die mir da mehrmals wöchentlich geschickt wurden, förmlich in mich auf. Nun, was passierte?
alt

Ein Abenteuer begann.

Ein Abenteuer zeichnet sich dadurch aus, dass man in Situationen, welche herausfordernd sind, dazulernt und – idealerweise – befähigt wird, diese Herausforderungen zu meistern. Abenteuer haben einen zunächst ungewissen Ausgang – man weiß also nicht so wirklich, was mit einem passiert. Klingt furchterregend?

Von meinem heutigen Standpunkt aus betrachtet, habe ich – seit der ersten Begegnung mit WORT+GEIST – nur und höchst effizient dazugelernt. Ich habe Wunder gesehen, ich habe Erfahrungen mit Übernatürlichkeit gesammelt, ich habe Menschen kommen und gehen sehen, Umbrüche, Neuanfänge am eigenen Leib erlebt und Herausforderungen unterschiedlichster Art gemeistert. All das gehörte wohl zu dem Abenteuer.

Aber was mich wirklich fasziniert ist, dass sich mein Leben seit 2005 nur zum Besseren verändert hat. Es ist alles intensiver geworden – das Leben rauscht nicht nur an einem vorbei, sondern man lebt es tatsächlich aus. Es ist ein Leben, das nie langweilig ist. Nie vorhersehbar und immer voller Überraschungen – positiver Art. Ich habe meine anfängliche naive Neugier an dem Unbekannten zu einem stabilen lebensbejahenden Pioniergeist weiterentwickelt. Und wenn ich jetzt in einer Welt stehe, arbeite und lebe, in der sich alles immer und ständig verändert, in der das Wort „Krise“ und „Umbruch“ fast täglich die Schlagzeilen bestimmt, dann lächle ich leise, denn ich habe gelernt Abenteuer zu lieben.

Freya B.