Der Weg, den mein Vater mit mir gegangen ist…

In meiner Kindheit habe ich eine gute christliche Erziehung genossen, seitens meiner Mama und seitens meiner geliebten Großeltern; Christenlehre, Konfirmandenunterricht und Konfirmation. Als ich in der Christenlehre von den Dingen hörte, die Jesus vollbrachte, war ich total begeistert und hatte in meinem Herzen, diese Dinge auch zu tun. Vor etwa 40 Jahren war ich auf einem nicht geraden Weg und wollte eine Dummheit begehen. Doch in dem Moment, als ich sie tun wollte sprach Gott zu mir: „Henry, tue es nicht!“ Dies war eine liebevolle, autoritäre Stimme. Ich blickte um mich, aber niemand war zu sehen. Von dem Augenblick an wusste ich, dass Gott existent ist! An diesem Punkt in meinem Leben tat ich Buße (Umkehr).

Tief in meinem Inneren wusste ich, dass Gott, etwas Großes mit mir vorhat

Seitdem habe ich eine festen Glauben. Tief in meinem Inneren wusste ich, dass Gott, mein Vater, etwas Großes mit mir vorhat. Es war nicht greifbar, noch im Verborgenen. Aber ich wusste es. Seit damals sind einige übernatürliche Dinge geschehen. Als ich etwa 20 Jahre alt war, diente ich in der damaligen NVA. Eines Abends fragte ich Gott, was mit mir passieren würde, wenn ein Krieg beginnt. Seine Antwort kam prompt im Traum. Er sagte zu mir: „Wenn ein Krieg ausbrechen würde, dann decke ich meinen Mantel über dich. Und wenn sie um dich zu Zehntausenden fallen, du wirst leben.“ Heute weiß ich, dass dies der Psalm 91 ist. Das ist die Zusage Gottes an mich, die mich seither begleitet.

In meinem Leben lief seitdem alles „perfekt“; Job, Frau, Kinder, Haus.
Nie war ich ein Kirchgänger, der jeden Sonntag in die Kirche rammelt, nur aus Pflichtgefühl und Tradition. Für mich stand immer fest, dass es nicht darauf ankommt, wie oft man in die Kirche rennt, sondern wie es im Herzen aussieht.
Dann mit einem Mal kam das Aus der Firma, in der ich damals arbeitete; Einkommen weg, Frau unzufrieden, Trennung, Auszug.

Eines Abends betete ich das Vaterunser. Und es war mir klar, nur noch sein Wille soll geschehen. Das war meine Entscheidung. Danach fügte sich eins zum anderen. Ich bekam einen neuen Job. Dafür musste ich meine Heimat Mecklenburg verlassen und nach Baden-Württemberg gehen. „Aber was soll’s“, dachte ich damals. Ich habe einen Job. In der neuen Firma lernte ich jemanden von WORT+GEIST kennen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich das aber noch nicht. Mir war aber ziemlich schnell klar, dass er anders war als die anderen Kollegen. Wir waren eben auf gleicher Wellenlänge. Irgendwie mochten wir uns.

Dann kam es zu meiner ersten übernatürlichen Heilung in meinem Leben.

Ich war ziemlich erkältet. Eine Bronchitis kündigte sich an. Ich sagte zu diesem Kollegen: „Ich glaube, ich muss heute ein paar Medikamente kaufen.“ Er tat nichts Anderes als mir die Hand auf die Brust zu legen und sagte: „In drei Stunden ist da kein Husten mehr.“ Ich sagte nur: „Wenn dir die Frösche hinterher springen sollen.“ Er lachte nur und sagte: „Mir springen keine Frösche hinterher.“

Nach angesagten drei Stunden war nichts mehr von einer Bronchitis zu sehen. Nur eine tropfende Nase blieb. Ich trat zu diesen Kollegen und fragte ihn, wie er das gemacht hatte. Er zeigte nur mit dem Finger nach oben. Ich wusste, dass er unseren Vater meinte. Heute würde er wahrscheinlich auf sein Inneres deuten. So sagte ich zu ihm, dass er dasselbe auch mit meiner Nase tun solle. Und auch der Schnupfen gehörte schnell der Vergangenheit an. Ohne Medizin!

Schnell wurden wir dann auch Freunde. Mehrere Male fragte er mich, ob ich nicht mal zu einem Gottesdienst mitkommen wolle. Doch das lehnte ich erst ab. Er gab mir eine CD mit Botschaften. Die hörte ich mir an. Am Anfang fand ich sie befremdlich, da sie ja länger als die gewohnten 15 Minuten waren. Diese Botschaften faszinierten mich aber, sprachen sie doch aus meinem Herzen. Und so bin ich eines Tages doch mitgefahren. Ich wollte mehr wissen. Und dann war ich regelmäßig dabei.

Eines Tages fuhren wir mit der Familie meines Freundes nach Röhrnbach zum Heilungsgottesdienst. Als ich den Raum betrat, wusste ich, dass ich angekommen war. Hier bin ich zu Hause. An diesem Abend nahm ich bewusst Jesus als meinen Herrn auf und damit Gott. Genauso tat es meine ältere Tochter. Geschehen ist an diesem Abend bei mir allerdings nichts. Wir übernachteten in der Gegend und waren am Sonntagmorgen wieder da. Und da geschah es übernatürlich, plötzlich, überraschend. Während der Musik durchrieselte es mich von oben nach unten, als ob ich abgescannt wurde. In dem Moment war ich von Neuem geboren. Mein Vater hat mich über diesen Weg zu sich und in diese Familie geholt. Ich danke meinem Freund, dass er seine Aufgabe, mir gegenüber, erfüllt hat. Seit dem Tag „hänge“ ich an Helmut, meinem starken Bruder Helmut.

Alles hat sich verändert.

Ich habe vom Geist einen Partner an meine Seite gestellt bekommen, den ich nach meinem Vater über alles liebe. Jetzt ist sie schon seit einiger Zeit meine Frau, verbunden in der Agape Liebe. Jeder lässt den anderen frei; keine Gebundenheit! Aber verbunden im Geist. Wir ergänzen uns perfekt. Und das ist einfach schön. Hatte ich mir doch gewünscht, mit einem Partner zusammen zu sein, der denselben Weg geht wie ich. Es ist so schön zu sehen, wie meine Tochter immer stärker wird, wie meine Enkel in der Liebe Gottes aufwachsen und deren Seelen nicht zugemüllt werden.

Was ich hier aufzeigen will ist, dass Gott in meinem Leben schon immer da war. Aber durch Helmut habe ich das Bewusstsein bekommen, wer ich bin; ein mächtiger, starker unüberwindbarer Sohn! Durch ihn ist die notwendige Energie da. Ich habe alles bekommen, was ich für mein Leben im Geist und für meine Aufgaben brauche.
Ich könnte noch viel mehr berichten. Aber an dieser Stelle würde es den Rahmen sprengen…..
Daher mehr im Teil zwei.

In Liebe
Henry