Eine wahre Geschichte – ein wahres Leben – ein echtes Sein

Mein ganzes Leben war immer geprägt von Suchen: Suche nach dem Sinn des Lebens, Suche nach einer (meiner) passenden (auch endlich mal für andere passenden) Identität, Suche nach Erfüllung, Suche nach Wertschätzung, Suche nach Annahme, Suche nach Glück, Suche nach Angekommen sein - das sind alles Wörter, die ich in einem Wort zusammenfassen kann – Suche nach aufrichtiger, wahrer, echter Liebe.

In einem kleinen feinen Dörfchen habe ich meine Kindheit verbracht. Mein Vater konnte mir zwar wenig Zeit schenken (aus beruflichen Gründen), aber wenn, dann war es immer eine Zeit von Wertschätzung, Respekt und vor allem nahm er mich so an, wie ich war (so erlebte ich es zumindest).

Bei meiner Mutter war das anders. Heute weiß ich auch warum und verstehe sie total. Meinen Vater verlor ich als ich 8 Jahre alt war. Von da an ging es los: tägliches Mobbing in der Schule bis zu meinem 14. Lebensjahr. Ich wusste nicht, was ich dagegen tun sollte. Kein Verständnis oder keine Unterstützung diesbezüglich vom Lehrer oder meiner Mutter. Meine Wahrnehmung war: Alle sind Riesen und ich eine Maus, die sich vor dem Riesen fürchtet, erniedrigen, eigentlich versklaven lassen muss, was sich auch durch Sprachstörung, dem Stottern, widerspiegelte. Ich brachte fast kein Wort heraus und wurde auch dafür gemobbt. Ich nahm mich dadurch auch in der schulischen Mitarbeit zurück, da ich ja wusste, ich kann nichts sagen, auch wenn ich will.

Ich beweise es allen!

Durch diese jahrelange Erfahrung beschloss ich: „Ich beweise allen, dass ich kein Würmchen bin und alle werden noch staunen über mich!“ Dadurch hatte ich einen eisernen, fokussierten, zielgesteuerten Willen entwickelt. Mit 14 ging es in meine Berufsausbildung. In dieser Ausbildung lernte ich unter anderem die Ursachen der Sprachstörung Stottern kennen. Ich wusste, da muss ich was an mir ändern, denn meine Störung war ja nicht körperlich bedingt, sondern psychisch. Ich arbeitete hart an meiner Selbstwahrnehmung und baute meinen Selbstwert auf meinem Können auf. Ich hatte ja den richtigen Beruf gewählt (den ich ja auch heute noch mit echter Begeisterung ausübe), daher waren die Erfolgserlebnisse „gesichert“.
Aber aufgrund des eisernen Willens, „es allen zu zeigen“ und der dadurch entstanden extremen Zielstrebigkeit, des Ehrgeizes und der Perfektion erreichte ich einerseits sehr viel in meinem Berufsleben, aber der innerste Wunsch nach Liebe war nicht gestillt. Also was machte ich? So wie Millionen von Menschen es auch tun: Viel fortgehen, Leute treffen, rauchen, trinken, Sex, Beziehungen, viel in Vereinen tätig sein, alle möglichen Bücher von Handlesen, Esoterik, Macht des Unterbewusstseins lesen und daran glauben und ich habe sogar einen Wahrsager besucht. Aber in all dem fühlte ich mich nicht wirklich wohl, denn irgendwie spürte ich: Da muss es ja etwas geben, was all das Stillen kann.

Als ich mit 29 Mutter wurde (alleinerziehend), bemerkte ich, meine eigene Kraft war aus. Da kam eine Frau auf mich zu und sagte, sie habe die Lösung für mich. Naiv, einfach und unbekümmert wie ich ja trotz allem immer war, ging ich mit. Ich hörte von Gott, von Jesus und von einem neuen Leben. Cool, dachte ich und öffnete mich total und war hingebungsvoll dabei.

Ein Leben gefüllt mit unendlichen Ängsten

Aber es folgte kein leichteres Leben, sondern ein Leben gefüllt mit unendlichen Ängsten. Ich bekam Panikattacken und unendliche Ängste. Ich sagte eines Tages: „Gott, ich höre immer wieder, dass du mein Leben sein sollst, aber wenn du wirklich mein Leben bist, muss das doch ganz anders sein, als ich das erlebe“. Da sagte in mir etwas: „Ich bin eine Bewegung und nicht starr“. Ich wusste, in der Gemeinschaft, wo ich war, war nicht das Leben zu finden, obwohl es sich so verkaufte. Ich traf eine Freundin, die ebenso in dieser Gemeinschaft war, die aber ausstieg daraus. Ich ging mit ihr mit, aber auch in der anderen Gemeinschaft war anfangs das Leben spürbar, aber leider nicht lange. Auch hier flaute das Lebendige bald ab.

Sie brachte mich dann zu WORT+GEIST. Ich sah Helmut Bauer und sagte in mir: „Gott, ich gebe dir noch eine Chance, wenn mir dieser Mann wirklich helfen kann, dann hör ich ihn mir an, aber sonst habe ich es echt satt zu suchen. Entweder du bist real oder ich sch... drauf“. Ich hörte ihm zu und dachte mir: “Hm, irgendetwas ist anders“. Ich konnte es aber nicht einordnen. Dann hörte ich von ihm, dass es eine Bibelschule - heute unsere Akademie – gibt, die man besuchen kann, wenn man will. Mein erster Gedanke war: „Gott, okay, ich gebe mir und dir nochmal eine Chance, wenn das nicht hilft, dann …“. Also begann ich mit unserer Akademie, die ich bis heute noch immer besuche und weiterhin besuchen werde.

Heute weiß ich, was anders war und ist, die Kraft, der Geist, mit dem jedes Wort, jeder Ton, jeder Blick, jedes Lächeln gefüllt ist. Gefüllt mit der Kraft, der Freiheit, der göttlichen Liebe, des göttlichen Friedens und der Gerechtigkeit! WORT+GEIST ist die Bewegung, von der ich in mir hörte!

Was ist nun aus mir geworden? Wer bin ich heute?

Aus einem „hässlichen Entlein“ ist ein unendlich schöner Schwan geworden, der ich schon immer war.
Ich habe heute keine Panikattacken mehr. Mich plagen fast keine Ängste mehr und ich stottere auch nicht mehr - denn ich bin kein Mäuschen mehr, das sich fürchten muss.

Ich bin heute 49 Jahre, eine Frau, die keine Liebe mehr sucht. Ich muss mich nirgendwo mehr um Anerkennung bemühen, denn ich erlebe, dass ich einfach durch mein Sein, durch mein göttliches Sein jemand bin und so begegnen mir auch die Menschen. Ich habe meinen Wert und meine Würde gefunden. Ich habe gelernt, mich selbst zu lieben und dadurch kann ich auch andere lieben. Ich habe eine Kraft, eine Energie in mir, die Liebe, die ich alleine durch Helmut Bauer und die Akademie entdeckt habe und immer mehr entdecke.

Ich weiß, dass ich eine unendlich wichtige Person bin, die nicht umsonst auf dieser Welt ist, die etwas zu sagen, zu geben hat. Ich habe meine wahre Identität bekommen, denn wer außer Gott kann mir sagen, wie und wer ich wirklich bin. Ich bin ja sein Geschöpf, ich bin ja sein Werk, ich bin ja seine Auserwählte. Alle unsere Leiter und Lehrer sind die Persönlichkeiten, die immer an mich glauben, die mich noch nie fallen gelassen haben, die mir immer wieder sagen, wer ich bin und vor allem spricht aus ihnen wirklich Gott.

Das ist mein neues Sein geworden. Kein Suchen mehr. Kein Irren mehr. Kein Beweisen müssen mehr, sondern ich darf, ich kann die sein, die ich schon immer war. Durch mein Wesen erlebt jeder eine unendliche Begeisterung, Beschwingtheit, wird belebt und erlebt durch mich die Leichtigkeit und echte Freiheit des göttlichen Seins.

Auch mein Berufsleben hat sich sehr positiv verändert: von einer ehrgeizigen, zielstrebigen Perfektionistin zu einer begeisterten, sprudeligen, sensiblen, belebenden, kreativen, liebevollen, klaren, spontanen, freudigen, entfachten Pädagogin. Denn mein Beruf ist nicht nur mein Beruf, sondern war und ist meine Berufung. Die Menschen erleben, dass ich an ihre Kinder und Eltern glaube und die Kinder sowie Eltern in ihre echte stabile Persönlichkeit mit all ihren Fähigkeiten führe. Das passiert nämlich automatisch – und das finde ich so unbeschreiblich cool.

Ich liebe Musik und nun habe ich endlich die Musik gefunden wo es Sinn macht, mit all meinem Sein mitzusingen und mir die voll zu geben. Warum? Weil diese Musik wirklich mit meinem Leben zu tun hat und jedes Wort mein Sein wiederspiegelt und mich belebt, beschwingt, gesund macht (habe ich schon erlebt), befreit von all dem, was ich eben nicht bin und mich jubeln, tanzen und schwingen lässt. Eine Musik, die nur gut tut, die einfach unendlich kostbar, wertvoll und extrem ist – ich liebe sie!!!!!

Auch wenn es manchmal Tage gibt, an denen ich vielleicht nicht so gut drauf bin, weiß ich aber, in mir ist jemand, ist Leben, das stärkste, pure Leben, das mich nie bestraft, das mich nie anklagt, das immer für mich ist, das real ist, das für mich wirksam ist, das mein ganzes Leben plant und das mich erleben lässt, dass es nichts und niemand gibt, der mich aus diesem Leben reißen könnte. Und ich weiß, dass ich immer passend, das heißt gerecht gemacht bin und das entspannt sehr.

Das habe ich alles nur durch Helmut Bauer und seinem gesamten göttlichen Team bekommen und durch meine neue göttliche Familie. Danke!

Maria