Gott gefunden!

Als Jugendlicher habe ich Gott bereits geSucht. Dies drückte sich in vielen verschiedenen Formen aus, die nicht mehr erwähnenswert sind. Lediglich die Nikotin- und CannabisSucht, die ich zwei Jahrzehnte mit eigener Willenskraft in hunderten Versuchen nicht ablegen konnte, möchte ich erwähnen. 1999 im Februar “strandete” ich in Südspanien, ohne bis zu diesem Zeitpunkt, im christlichen Sinn, bekehrt worden zu sein. Allerdings wusste ich tief in mir, dass mein Leben für Gott bestimmt war und dies fand seinen Ausdruck darin, dass in dieser Zeit mein Gebet war, “ein Werkzeug seiner Liebe zu sein”. Im Juli des gleichen Jahres begegnete mir eine deutsche Frau, die alleine mit ihren Kindern dort lebte. In einer kurzen Begegnung erwähnte sie nebenbei, dass wenn ich Gott kennenlernen wollte, einfach Jesus in mein Herz einladen sollte, nicht mehr.

Da ich recht abgebrüht war in Sachen Religion und Verstandesglauben und auf tausenden Seiten Gott geSucht hatte, war das im Moment zu banal, zu einfach, nicht sonderlich beachtenswert. Wieder mit mir alleine, in einem fremden Land ohne Bekannte und Familie, kam der Gedanke, Jesus einfach die Chance zu geben, mir zu beweisen, dass es Gott wirklich gibt.

Ich bin väterliche Liebe!

Ein paar Tage danach stand ich an meinem Bügeltisch und wurde plötzlich von einer Welle, mit mir unbekannter Substanz, von den Fußspitzen bis zu den Haaren erfüllt.

In diesem Augenblick wusste ich, dass meine Such(t)e beendet war und die Wahrheit in mir angekommen war. Diese Substanz sagte mir, ob wörtlich oder wie auch immer: “Ich bin väterliche Liebe!” Ich war so erfüllt und wusste mich unendlich geliebt. Welten fielen von mir ab. Auch die Nikotin- und CannabisSucht waren ab diesem Moment ohne eigene Willensbekundung ausgelöscht und haben niemals mehr nach mir gegriffen. Das war die erste Befreiung durch diese neue Substanz.

Mein Leben hatte mir bis zu diesem Zeitpunkt einen dicken, schweren Rucksack mit auf den Weg gegeben, den zu tragen sehr müßig war. In den folgenden Tagen führte mich diese Substanz unbewusst drei Mal zu einem trockenen Flussbett, wo ich stundenlang heulte. Am dritten Tag jedoch kam ich, bis dahin gebückt von den Altlasten wie ein vom Schicksal geschlagener Hund, völlig entlastet und ohne diesen Rucksack, aufrecht gehend zurück.

Mein Leben hatte sich völlig gedreht in wenigen Tagen, ohne eigenes Zutun.

Irgendwie war ich in einem Zustand des Verliebtseins oder Geliebtseins und so suchte ich eine Freikirche auf. In den ersten Wochen hielt dieser Zustand noch an und ich war, wie ich heute weiß, in die Liebe getaucht und umarmte dort alle, was für mich sehr neu und ungewohnt war. Dieser Zustand ließ jedoch bald völlig nach und ich begann meine freikirchliche Erfahrungszeit. Nebenbei heiratete ich dort, hatte dann Frau, Kinder, Haus etc., aber die Substanz, die ich anfänglich kennenlernte, war nie mehr da. In mir jedoch war dieser unstillbare Hunger danach, der mich wieder in die Such(t)e führte, diesmal in Form von GODchannel und vieles mehr.

Etwa 6 Jahre später war mein Hunger und dieses innere Verlangen nach dieser Substanz so dringlich, dass ich Stunden vor meiner Arbeit Zeit für den Heiligen Geist machte, weil ich mich so sehr nach ihm sehnte. An einem Morgen dann, hatte ich für einen kleinen Augenblick wieder eine Berührung mit dieser kostbarsten Substanz.

Ein paar Tage später übergab mir dieselbe deutsche Frau, die mir den “Jesus Tip” gab, eine CD von WORT+GEIST mit einer Botschaft von Helmut Bauer, obwohl sie nichts mit WORT+GEIST zu tun hatte. Während des ersten Hörens kam bereits die befreiende Wahrheit, um auch diese neue Such(t)e zu beenden.

Daraufhin begann für mich die größte und erfolgversprechendste Downloadserie der Menschheitsgeschichte. Keine veröffentlichte Botschaft entging meinem unstillbaren Hunger nach Wahrheit und Liebe. Mein Innerstes brannte nach mehr von dieser Substanz. Als ich dann zum ersten Mal nach Deutschland zur Vierjahreszeitenakademie kam, war gerade die erste große Liebesausgießung, die mich voll erwischte. Ich war zu Hause angekommen und bin es bis heute.

Mein Herz geht über vor Dankbarkeit und extremer Freude über meine Leiter, von denen ich mich unendlich geliebt weiß, die an mich glauben und nur das Gute in mir sehen, die mich von Tag zu Tag stärker, schöner, freier, erhabener, heller und mich meiner selbst bewusster machen.
Sie haben in mir Festigkeit, Standhaftigkeit und einen Glauben hervorgebracht, der allen Winden und Stürmen trotzt und siegessicher entgegenstrahlt.

Auch vielen Söhnen, die mich lieben und schätzen bin ich unendlich dankbar, speziell auch dem, der an meiner Seite auf seiner Bahn läuft. Ihr alle habt Anteil an mir und einen Teil in mir. Ich liebe, ehre und schätze euch und alle Söhne.
Ich bin angekommen in dem schönsten Zuhause, in meinem Zuhause, in der Familie der Liebe.

Roman