Ich habe jetzt eine sehr große, wunderbare Familie

Vor vierzehn Jahren passierte in meinem "typischen Waldlerleben" (viele Aktivitäten in Vereinen, öfter mal reichlich Bierkonsum, immer hilfsbereit und freundlich sein und möglichst niemanden enttäuschen, etwas Fußball spielen, auch wenn es anstrengt... :-) etwas, was mich nie mehr losgelassen hat.

In einer Heilungsveranstaltung von der nicht katholischen Glaubensbewegung namens WORT+GEIST in Regen wurde damals meine kleine Schwester von einer todbringenden Krankheit geheilt. Ich selber war nicht einmal dabei und hatte ehrlich gesagt damals gar keine Ahnung von der geistigen Welt. Ich sah nur eins: Vorher kam beim Anblick meiner Schwester kein Leben, sondern Tod aus den 25 Jahre alten Augen heraus und nach diesem Wunder strahlte mich aus denselben Augen LEBEN an. Ein Unterschied wie Tag und Nacht war das!

So etwas hatte ich zuvor noch nie so gesehen und ich war innerlich berührt und getroffen. Trotzdem ging ich erst nach mehreren Wochen erstmals selber zu einer Veranstaltung von Helmut Bauer. Denn als Katholik war für mich alles nicht Katholische ja nicht richtig und eher in dem Bereich von Sekten zu sehen, (was auch immer man darunter verstehen mag) und dieser Schritt war bei meiner Prägung schon eine größere Herausforderung.

Ich begegnete damals erstmals der Liebe

Seit ich diesem Helmut Bauer jedoch das erste Mal selber begegnet bin, hat sich in meinem Leben unendlich viel zum Guten verändert und vieles wird immer noch verändert. Ich begegnete damals erstmals der Liebe, auch wenn ich das gar nicht einschätzen konnte. Einem Mann, bei dem ich irgendwie wusste: Dem kann ich vertrauen. Seine Worte saugte ich auf und seine Gegenwart war ein ganz besonderes Highlight für mich. Irgendwie musste ich mich schnell verändert haben, denn auf einmal fuhr ich weite Strecken zu Veranstaltungen, was zuvor für mich undenkbar gewesen wäre und ich habe in meinem Leben die Prioritäten neu gesetzt. Bei meiner oft anstrengenden Arbeit im Dienstleistungsbereich, bei der ich den ganzen Tag hilfsbereit und freundlich sein musste, kam ich oft fertig und abgekämpft nach Hause und den Frust bekam dann verbal und energetisch meine tolle Frau ab, die gar nichts dafür konnte und die das immer ohne große Regung geschluckt hatte. Auch das hat sich in wenigen Jahren total verändert. Streit und miese Laune ist bei uns kaum und wenn dann nur sehr kurz anzutreffen. Wir respektieren und ehren uns immer mehr, was wohl mit Liebe zu tun hat!

Mein altes Gottesbild, das mir in die Seele gebrannt wurde, verändert sich mehr und mehr. Aus einem strafenden Gott wurde langsam ein liebender Vater, den ich immer mehr in mir und um mich herum erlebe. Dabei hatte ich das mit Gott irgendwann innerlich schon abgehakt: Als ein 20-jähriger Jugendkumpel vor über 30 Jahren tödlich mit dem Auto verunglückte, hatte der Pfarrer am Grabe wieder einmal gesagt: Der Herr hat´s gegeben, der Herr hat´s genommen... Wenn ich nicht Angst vor diesem strengen Herrn gehabt hätte, hätte ich wohl damals den Friedhof verlassen und geschrien: „Diesen Herrn will ich nicht, der ist ja böse!" Heute weiß ich, dass es diesen strafenden Gott der Religionen gar nicht gibt, sondern dass Gott in mir Wohnung genommen hat und pure Liebe, Freude, Freiheit, Frieden, ... ist und mich permanent liebt.

Seine Liebe zeigt er mir nicht nur innerlich, sondern oft durch seine Söhne, durch die er sich in der Welt ausdrücken kann und will. Wort und Geist ist meine große Familie geworden und das Band der Liebe bringt langsam aber sicher immer mehr Einheit in uns hervor. Diese Liebe entfernt die Ängste aus meiner Seele und ich werde immer freier und glücklicher, weil ich zugleich begonnen habe, in meinem Leben zu herrschen über die finsteren Gedanken, die sich jeden Tag anschleichen und mitreden wollen und die ich früher einfach so hingenommen habe, als würden sie ein Teil von mir sein. Ich kann gar nicht sagen, wie glücklich es mich macht, dass mich Gott als damals geistlich unsensiblen Waldler mit "null Bock auf Gott" auf diesen unvorstellbaren Weg in diese wunderbare Bewegung mit hineingenommen hat.

Unsere Söhne konnten dadurch gleich in einer guten Atmosphäre aufwachsen, die sie zu attraktiven, liebevollen, klaren, freudigen Persönlichkeiten werden ließ. Für sie ist es bereits selbstverständlich: Ein Leben ohne Liebe, also ohne Gott, ist kein Leben und wir alle, besser gesagt jeder für sich, hat sich bereits für das LEBEN entschieden!

Danke Helmut Bauer und Danke an die Leiter, die Du bereits hervorgebracht hast und die mich mit derselben Liebe lieben und freimachen wie Du, damit ich selber Liebe verschenken kann. Und das macht mich am glücklichsten!
Reinhold