Wie ich dazu kam…

Im Herbst 2007 „rächte“ sich mein Körper für die vielen Jahre, die ich „Schindluder“ mit ihm und meiner Psyche/Seele betrieb… Burnout und akuter Hexenschuss! Nachdem ich zu viele Spritzen (Notfallspritzen, Infusionen mit Cortison etc. )und auch Akupunktur bekommen hatte und alles nicht half, schob man mich ins CT. Hier wurden Abnutzungen mehrerer Bandscheiben festgestellt, jedoch sagte mir der Arzt ganz klar: Sie müssen ihr Leben umstellen, ich kann Ihnen nicht helfen! Ich war Mitte dreißig.

So traf ich im Dezember 2007 eine schwerwiegende Entscheidung. Kurz zur Erklärung: Seit 1994 war ich selbständig, hatte allerdings neu 2006 eine GmbH gegründet und war dort Gesellschafter/Geschäftsführer zu 50 % zusammen mit einer weiteren Gesellschafterin/Geschäftsführerin… das hat nicht gepasst! Gar nicht - praktisch sowie eine sehr schlechte Ehe.

Ich entschied zu Hause im stillen Kämmerlein: Ich geh da raus, koste es was es wolle und ich möchte einfach wieder leben, lieben und glücklich sein. Diese Entscheidung fiel mir sicherlich nicht leicht, weil mein gesamtes Herzblut und auch Kapital in dieser Firma „gebunden“ war. Nichtsdestotrotz, ich zog diese Entscheidung voll durch und kündigte alles!

Dadurch sofort freigestellt von der Firma, war ich dann zu Hause und bekam einen Anruf einer Freundin. Sie fragte, was denn los sei, dass ich nicht mehr arbeiten würde? Ich erzählte ihr, dass ich Tag und Nacht Schmerzen hatte, ein Stützkorsett trug und mir der Arzt so nicht helfen konnte. Dass ich jetzt mein Leben umstellen muss und gar nicht weiß, wie es weitergehen soll. Ich bekam ja nicht mal Arbeitslosengeld, da ich ja selbständig war! Mit diesen Schmerzen konnte ich definitiv nichts arbeiten!

Sie erzählte mir von einem Mann in Deggendorf, der bei Gottesdiensten heilen würde. Ich blockte gleich ab, weil ich schon „esoterisch“ alles versucht hatte und auch da nochmal gut „bezahlt“ hatte. Rückführungen, schamanische Schwitzhütten etc., nichts hatte geholfen, außer dass mein Geldbeutel nur noch leerer wurde.

Sie sagte, du musst da gar nichts zahlen, einfach nur hingehen. Das erzählte ich dann abends meinen jetzigen Mann und er sagte sofort: Da fahr ich dich hin!

Gesagt, getan! Wir fuhren gleich am Mittwoch, also zwei Tage nach dem Telefonat, nach Deggendorf.

Alles war neu für mich

Es war für mich alles neu und ich saß da drinnen und schon während des Gottesdienstes hatte ich zwei Packungen Taschentücher (still und leise auf meinem Plätzchen) verheult. Es war, wie wenn all der Ballast der vergangenen Monate einfach abfallen würde! Mir ging es dabei auch nicht schlecht (wie sonst, wenn man weint), im Gegenteil - ich war zwischen Tränen und Freude hin und hergerissen. Sowas hatte ich noch nie erlebt. Mein Mann hatte nur Freude! Er war voll begeistert, auch er hatte so eine Atmosphäre noch nie erlebt!

Nach dem Gottesdienst ging ich dann zum Sprecher nach vorne und erzählte, zeigte ihm mein Stützkorsett und er sprach nur ein paar Worte zu mir und ich verstand gar nix. Was er mir da so sagte war mir relativ egal, denn sobald er seine Hände an meinen Rücken legte, spürte ich eine, man könnte beschreiben: Hitzewelle, Feuer, Kraft durch das Korsett hindurch… die Tränen liefen wieder ganz friedlich die Wangen herab und ich wusste nur: Das hilft mir!

Er fragte mich, ob ich mein Korsett selbst ablegen darf oder nur der Arzt. Ich sagte, dass ich da freie Hand habe und mir der Arzt sogar empfohlen hat, so zwei Stunden am Tag ohne Korsett zu „ertragen“, damit die Muskulatur nicht ganz nachlässt… so nahm ich das Korsett ab. Er legte nochmals die Hände drauf und es wurde noch heißer! Dann hab ich mich vorsichtig hin und her bewegt und konnte gar nicht fassen: Die ganzen Schmerzen waren weg!!!

Ich fragte sofort: Wie gibt es das? Weinte noch mehr, aber vor Erleichterung und – ja ich kann diesen Zustand nicht beschreiben - ich wollte die ganze Welt umarmen!!!

Die Schmerzen kamen NIE wieder und ich fing im Mai 2008 wieder an, selbständig von zu Hause aus als Einrichtungsberaterin zu arbeiten. Meine Finanzen erholten sich langsam wieder und ich bekam von der „alten“ Firma doch noch einen Teil meines Geldes zurück! Vier Jahre später eröffnete ich wieder mein eigenes Geschäft mit Inneneinrichtung und Raumausstattung!

Seit diesem Mittwochabend im Januar 2008 gehen ich und auch mein Mann regelmäßig zu den Veranstaltungen in Deggendorf, Röhrnbach, Nürnberg, etc. und meldeten uns im Herbst 2008 zur Akademie von WORT+GEIST an!

Ich habe erlebt, dass Gott meine Herzenswünsche erfüllt hat: Jetzt kann ich seit Jahren schon wieder lachen, habe meine grenzenlose Freude am Leben und liebe jeden Tag!

Ich habe mein Leben im wahrsten Sinne des Wortes NEU begonnen!

Petra